Ulrich Kutschera: Logik, Verstand und naturwissenschaftliches Denken müssen wieder Oberhand gewinnen

IM GESPRÄCH – Ulrich Kutschera zu seinem zensierten Buch © PI Politik Spezial/Youtube

Vor ein paar Jahren eine fröhliche Runde, darunter ein Referendar, also ein angehender Lehrer. Plötzlich fiel das Stichwort „Gender Paradoxon“, jemand verwies auf das gleichnamige Buch mit dem Untertitel „Mann und Frau als evolvierte Menschentypen“, das gerade (2016) erschienen war. Wie auf Knopfdruck verzerrte sich das Gesicht des jungen Mannes, „Der Kutschera ist ein Faschist“, schoss es aus ihm raus. Geifer spritzte dabei aus seinem Mund. Die ganze Runde verfiel entsetzt in Schockstarre.

Markus Gärtner rezipiert im Interview
mit Professor Kutschera dessen aktuelles Werk

Regelrecht enthemmt drängte der Empörte den Anwesenden „zum Beweis“ die angebliche Geschichte seines Opas auf, der – sinngemäß – bis ins hohe Alter seine homosexuelle Neigung unterdrückt haben soll, bis er sich schließlich „befreit“ dazu bekannt hätte und sie seitdem sexuell ausleben würde. Der Junglehrer, der zu dem Zeitpunkt beim Studienseminar Kassel studierte, stand schließlich auf und verließ grußlos die Runde. Von der verdutzten Gesellschaft kannten nur zwei das Buch, einer hatte es gelesen.

Die anderen, etwa ein Dutzend, wussten nicht einmal um was es geht. Radikal-feministischen „Geschlechter-Theorie“; Politikagenda des „Gender Mainstreaming“; „Gender Studies“, auf Irrlehren eines pädophilen US-Psycho-Erziehers aufbauend? Alles Themenschwerpunkte des Evolutionsbiologen Kutschera, der im nahen Kassel am Institut für Biologie der Universität als Professor lehrt? Keine fünf Jahre später ist das Thema in die Lehr- und Erziehungspläne der Kultusminiterien – auch des hesssichen – eingeflossen. Mahnende Gegenstimmen, wie Professor Kutschera, sind im Visier der Inquisition „toleranter“ Eine-Welt-Populisten. Selbst das NWO-Lokalblatt HNA berichtet – natürlich entsprechend mainstreamkonform: Uni-Professor aus Kassel wegen Volksverhetzung vor Gericht.

Jeder, der sich vernünftig dagegen wehrt, der wird nicht wohlwollend angehört, sondern ausgegrenzt, bekämpft, diffamiert. Da müssen wir ganz massiv eine Gegenbewegung aufbauen. Logik, Verstand und naturwissenschaftliches Denken muss wieder Oberhand gewinnen (Interview-Zitat).

Markus Gärtner von PI POLITIK SPEZIAL rezipiert in einem Interview mit Professor Kutschera dessen aktuelles Werk „Klimawandel im Notstandsland: Biologische Realitäten widerlegen Politische Utopien“1. Das Buch soll einen Kontext der drei Stoßrichtungen laufender Tiefenindoktrination durch die Merkel-Administration dokumentieren: Ersetzungsmigration, anthropogener Klimawandel und Corona-Krise. WJ

  1. ISBN 979-8646299254