AfD-Mitglied Süß, Protagonist*in rechter Stimmungsmache, markiert

Stimmungsmache gegen sich selbst. Symbolfoto. Photo by Aarón Blanco Tejedor on Unsplash

Prinzip „Jud Süß“ – Kennen sie Joseph Süß Oppenheimer, Protagonist des antisemitischen nationalsozialistischen Spielfilms „Jud Süß“ von Veit Harlan aus dem Jahr 1940? Natürlich nicht, die filmische Stimmungsmache ist ein ▶ Vorbehaltsfilm. Kennen sie „de.indymedia.org“? Dort gibt es Stimmungsmache, die sie gucken dürfen. Statt rotbrauner NS-Hetze gegen Teile der Bevölkerung wird 24/7 „Realfaschismus“ geboten. Globalsozialistische NWO-Jünger „markieren“ und bedrohen offen Anderdenkende, rufen zu realem Terror auf und koordinieren ihn medial.

WDR-Tradition: antinationale und demokratiefeindliche Stimmungsmache

Die Schlagzeile „AfD-Mitglied Süß, Protagonist*in rechter Stimmungsmache, markiert“ ist absichtlich überspitzt. Ob sich die Hoffnung erfüllt, dass das gewählte Stilmittel Leser zum Selber- und Nachdenken anregt? Auch ohne aggressive nationalsozialistische Propagandafilme wie „Jud Süß“ oder „Der ewige Jude“ selbst gesehen zu haben – allgemein verfügbare kurze Ausschnitte offenbaren die abgründige Menschenverachtung der NS-Sekte. Es sollten dem Publikum entsprechende Ressentiments gegen Juden als vorgeblich schädliche „Rasse“ untergejubelt werden, Ressentiments, die mit scheinbar dokumentarischem Charakter untermauert wurden. Solche Filme hatten aber auch eine drohende Binnenwirkung. Wer von den 20 Millionen Konsumenten von „Jud Süß“ nach dem Kinobesuch noch „Lust“ hatte, „beim Juden“ einzukaufen, der durfte damit rechnen, selbst als „Volksschädling“ gebrandmarkt und „behandelt“ zu werden.


Quelle: ▶ twitter.com/AndreaSchlegel3

Schnee von gestern? Leider nein, wie etwa das atemberaubende Imagefilmchen des WDR oben beweist. Form und Inhalt triefen in bester Nazimanier förmlich vor demokratiefeindlicher Hetze gegen Andersdenkende. Mit der unterschwelligen Autoaggression gegen alles Nationale hat er sogar ein rassistisches Geschmäckle. Widerlichst – und dennoch: wer sowas entäußert, ist vermutlich schwer identitätsgestört, also krank, und verdient eigentlich unsere aller Mitgefühl. Den redaktionellen und politischen Strippenziehern aber, die sich vermutlich unter ihresgleichen als „antifaschistischen Aktivisten“ preisen, kann man nur wünschen, sich früher oder später dafür juristisch verantworten zu müssen.

Prinzip „Hanau“ – Leider ist das WDR-Filmchen kein „Einzelfall“, sondern allgegenwärtiges Symptom eines sich totalitär gerierenden Zeitgeistes. Das beweist etwa die laufende Schuldkomplex-Kampagne der Regierungsmedien ▶ zum Jahrestag des Amoklaufs von Hanau. Die Grafik oben von Henryk Stoeckl zeigt sowohl relevante Aspekte der propagandistischen Instrumentalisierung des Terroraktes eines Einzeltäters, als auch die verlogene Doppelmoral der befehlsgemäß nach „das muss Konsequenzen haben“ skandierenden Massen, denen sich in typischer Merkelmanier die NWO-Macheliten plakativ voranstellen. Die offensichtliche Selektion zu würdigender Opfer nach xenophilen Kriterien ist eine Schande für Deutschland. Dass die Gedenken-Rituale mutmaßlich andere Zwecke verfolgen als die offiziell genannten, die Toten also propagandistisch benutzt werden, kann auch als postume Beleidigung der „rassisch“ selektierten Opfer gesehen werden.


Prinzip „markieren“ – Auch das geduldete „Markieren“ von „Volksschädlingen“ aller Art ist Symptom einer sich womöglich exponentiell steigernden Entdemokratisierung Deutschlands. Das „Protagonist*in rechter Stimmungsmache, markiert“ in der Schlagzeile ist ein zitiertes Selbstbekenntnis aggressiv drohender, pseudolinker Faschisten, die feige aus der Anonymität heraus – nach eigenen Angaben – aus verschwurbelten Drohungen reale Gewalttaten werden lassen. Sie zwingen ihren Opfern – noch – nicht, das Tragen von Armbinden oder diverse Aufnäher auf. Das diffus drohende Urteil „markiert“, erinnert an den Habitus perverser Inquisitoren des Mittelalters. Wer noch glaubt, bei den Tätern würde es sich um eigentlich nur etwas übertrieben agierende Gutmenschen handeln, der sollte deren Selbstbekenntnis genau studieren.


Wir führen (den Kampf) fort gegen Protagonist*innen der rechten Stimmungsmache, die die Welt nicht nur in einfachen Mustern erklären. Sie bringen die Gefahr hervor, mit ihren Erklärungsmodellen die Unterdrückungsmechanismen dieses Systems zu verschleiern, indem einzelne Individuen wie Gates als böse Drahtzieher*innen auserkoren werden und Menschen nach ethnischen, völkischen und religiösen Kategorien abgewertet werden. Wir haben die Stille der Nacht vom … genutzt, um dem ideologischen Brandstifter … einen Besuch abzustatten. Mit Farbe verzierten wir seine Wohnungstür sowie den Hausflur in der … Für seine Nachbarn ist nun an der Außenfassade des Gebäudes gut lesbar, dass dieser ein Nazi ist. Er ist stellv. Chefredakteur der …, deren rassistische Hetze menschenverachtend ist und den medialen Diskurs nach rechts verschiebt (Quelle: de.indymedia.org/node/86148).


Die mutmaßliche Bildungsferne mancher Täter lässt sie sich gelegentlich selbst demaskieren. Man kann dann erkennen, für wen sie die totalitäre Drecksarbeit erledigen, im Beispiel etwa für den IT-GlobalPharma-Komplex. Zum Ende dieser Betrachtung noch ein weiteres Symptom: ▶ Regierungsjournalismus, der sich mehr und mehr zu „STÜRMERisieren“ scheint. Anders als beim Propagandafunk WDR oder zur Gewalt aufhetzende Internetportale, bei kommerziellen Regierungsmedien, wie der „Süddeutschen Zeitung“ haben wir ein probates Mittel legaler Abwehr zur Hand: Nicht kaufen.

Wie mich die Süddeutsche aus der Bundespressekonferenz mobben will

WJ