Ukraine: Kuchen-Büfett für die Schlachtbank?

WERDEN SCHÜLER MITTELS PATHETISCHER GEFÜHLSAPPELLE INDOKTRINIERT, EINES DER KORRUPTESTEN REGIMES IN EUROPA ZU HULDIGEN, KRIEG UND RASSISTISCHE HETZE TOLL ZU FINDEN?

Donbass (2016) auf Deutsch – Film Dokumentation von Anne-Laure Bonnel © Zi5han/YouTube

Für den 24. Februar 2022 hatte der hessische Kultusminister allen Schulen eine Schweigeminute zur „Solidarität mit der Ukraine“ befohlen. Angefeuert von Lehrern, die für ihre „pädagogische Arbeit“ anscheinend die ▶ Prinzipien des Beutelsbacher Konsens gegen aktuelle Tagesschau-Direktiven getauscht haben, kommt es seitdem regelrecht zu Kuchen-Büfett-Wettbewerben zwischen den Klassen. In den Pausen wird das Backwerk verkauft, um die Erlöse für die Ukraine zu spenden.

Spenden für die Ukraine, spenden für Morden und Sterben?

Mit Ehrenwort-Versprechungen sollen Schulleiter intern Schülern und Eltern zugesichert haben, dass Spendengelder auch „ganz bestimmt“ notleidenden Menschen in der Ukraine zu Gute kommen. In dieser Pauschalität kann das aber als Vorgaukeln falscher Tatsachen verstanden werden. Denn es ist kaum vorstellbar, dass die oft auf primitive Feindbildhetze basierenden „Solidaritätsbekundungen“ auch Bewohner der Ukraine einschließt, die seit nun acht Jahren vom Kiewer Regime terrorisiert werden. Gemeint ist die mehrheitlich russisch-stämmige Bevölkerung der im Osten der Ukraine liegenden Donbass-Region.

Spenden der Ursulinenschule (Fritzlar) für ein Gymnasium südlich von Lemberg. Seltsam, einer Schule etwa in Donetzk mit Spenden zu helfen, ist in der Ursulinenschule in den letzten acht Jahren offenbar niemandem in den Sinn gekommen. Abb.: Bildschirmfoto www.ursulinenschule.de/ursulinenschule

Damit ist folgende makabre Situation entstanden: Unsere Schüler werden gezwungen, die Kriegspropaganda einer Kriegspartei als „Wahrheit“ zu nehmen, die zu hinterfragen oder gar in Frage zu stellen verboten ist. Im Gegenzug werden Augenzeugenberichte und Bemühungen zur Gegendarstellung der anderen Kriegspartei pauschal, keinen Widerspruch duldend, als von der russischen Regierung gestreute „Kriegspropaganda“ strikt abgewiesen. Das Präsidenten-Framing in Kiew, Wladimir „Voldemort“ Zelenskyj, macht seinem diabolischen Spitznamen „Voldemort“ gerade alle Ehre, wenn er ganz im Stil der menschenverachtenden Kriegspropaganda des untergehenden Hitler-Regimes zum Durchhalten und Kampf bis zur letzten Patrone aufstachelt. Und sein Regime allen mit Erschießung droht, die sich dem Selbstmord-Wahn zu entziehen versuchen. Könnten die Kuchen-Büfetts an unseren Schulen am Ende nicht doch dem Durchhalten bis zu „letzten Patrone“ dienen, also dem Morden und Sterben auf einer geopolitischen Schlachtbank? Vielleicht vermag die Doku von Anne-Laure Bonnel bei der Beantwortung der Frage zu helfen. TG


Unter’m Strich